HAWK Hildesheim Wintersemester 2008/2009 Physical Interaction Design

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DE:BUG über das »Internet der Dinge«

Kleiner Tipp.

In der aktuellen De:Bug findet sich ein interessanter Artikel über »Kluge Dinge«, sprich RFID, Sensoren und Plattformen.

Arduino bekommt zwei Seiten der Aufmerksamkeit und beinhaltet ebenfalls ein kurzes Portrait von Reto Wettach, einem der Mitinitiatoren von Arduino und Professor an der FH Potsdam und Kollege von Prof Boris Müller, welcher ja bekannterweise wiederum auf der November-Ausstellung referiert.

Einige der interessantesten Beispiele will hier kurz noch mal zusammenfassen.

ZUM DINGE MACHEN

Tikitagwww.tikitag.com hierbei handelt es sich um eine Firma, welche ein Paket für schlappe 34,95 Euro (plus Versand und Steuer, etwa 17,5%) anbietet, dass einen RFID-Reader und 10 Chips beinhaltet. Das ganze kann man leider nur über die Website bestellen.

Hier noch ein scheußliches Video mit scheußlicher Musik und grauenhaften Hintergrundanimationen, welche das 22.Jahrhundert einläuten sollen. Schau euch einfach mal das Video auf der Website an – reicht eigentlich auch zur Erklärung!

vergleichbar damit ist Mir:ror von der Firma Violet
violet.net
da gibt es den Reader plus 5 RFID-Chips für 40 Euro

noch ein scheißliches YouTube Video – Tut mir leid!

(hat noch jemand Interesse am Bestellen? – Gruppenbestellung – RFID für alle!)

D I N G E

Botanicalls
Deine Topfpflanze ruft dich mitten in der Nacht an um zu sagen, dass sie sehr durstig ist. link

AlertMe
Die intelligente Steckdose link oder gleich das intelligente Haus link

HappyWakeUp
der perfekte schlaf link

ansonsten kaufen und selber lesen! :)

Interview mit Aza Raskin zum Thema Interface-Design

Sehr interessantes Interview mit Aza Raskin, Head of User Experience at Mozilla Labs.

Mozilla-Entwickler Aza Raskin plädiert dafür, Interface-Design mehr als Wissenschaft denn als Kunst zu betrachten. Neue Wege müssten beschritten werden, denn intuitive Interfaces können nicht bessere Interfaces sein.” - Quelle: Golem

Interaction Design Konzepte

Im Interaction Design Blog gibt es einen schönen Artikel mit 20 spannenden Konzepten zum Thema Mensch-Computer-Interaktion. Lesenswert!

thank you for travelling with deutsche bahn

Ach der Zug nach Hildesheim – der fällt aus. Ersatzbus kommt in 1,5 Stunden und der fährt auch noch doppelt so lang. Es tut mir leid aber ich werde heute leider nicht anwesend sein. Ungern möchte ich aber etwas verpassen – alles Mist! Ich würde gern nach-/vorsitzen oder nacharbeiten, wenn dies möglich wäre. Bis nächste Woche also! Rico

Soundidee, die zweite

Nachdem mein Experiment mit dem „Musik-Zeichnen“ sich schnell als Schnapsidee herausgestellt hat, habe ich weiter überlegt und meinen ursprünglichen Gedanken, Bilder zu vertonen wieder aufgenommen.

Bei unbewegten Bildern könnte man beispielsweise das ganze Bild auf Grauwerte oder SW herunterbrechen und das in Frequenzen umwandeln. Allerdings gibt es sowas für Standbilder schon

Aphex Twin: Equation (interessanteste Stelle ab 5:30)

…mehr dazu

Was ich aber noch nicht gefunden habe, ist, Bewegtbild in Sound umzuwandeln. Wenn man beispielsweise eine Straße entlangfährt und in Richtung Horizont filmt, verändert sich das Bild je fließend. Man könnte nun die Unterschiede zwischen dem gerade vergangenen Bild und dem aktuellen vertonen, so dass das ganze nicht in einem einzigen Matsch (wie bei meiner anderen Sound-Idee) endet. Hier mal zwei Bilder, die das hoffentlich veranschaulichen.

Die erste Sequenz ist das Original, in der zweiten sind nur die Unterschiede zwischen den Bildern sichtbar.

Videosequenz

Videosequenz

Unterschiede zwischen den Frames

Unterschiede zwischen den Frames

Klar, Krach wird das wahrscheinlich erstmal immer noch, man muss halt schon bei der Entwicklung irgendwie gestalterisch eingreifen.

3D Sound-Engine von James Paterson


FOTB 2008 - Brighton - James Paterson - 02 from Jon MacDonald on Vimeo.

Schon eine ältere Arbeit von James Paterson, aber da zuletzt das Thema Sound und Wacom-Tablet aufkam eine ganz passende Arbeit.

Virtueller Spaziergang

Moin, ich hab ein Video gefunden wie man sich im Virtuell Raum bewegen kann.

 

Street View x Wii Barance Board x Wii Remote x Adobe AIR from uranodai on Vimeo.
 

Und das ganze lasst sich noch steigern mit iPhone oder IR-Brille

AIR SANPO

 

Man könnte ja mal mein bisschen rumspinnen wo man über all langlaufen kann.

Virtuell ist da auf jeden fall auch eine menge möglich.

Idee: Steckmodule

Inspiriert von der Kindheit: Ihr erinnert Euch sicher an die Tiere, die man aus Kastanien, Eicheln etc. basteln konnte. Daher kam die Idee, einzelne Module herzustellen, aus denen virtuell etwas neues entsteht, je nachdem, wie sie zusammengesteckt werden.

Stefan und ich haben von dieser Grundidee in zwei entgegen gesetzte Richtungen gedacht, einerseits sehr angewandt, andererseits sehr frei:

 

Idee 1: Chemiebaukasten

Der Chemie-Unterricht wird endlich auch auf der Molekül- und Atom-Ebene greifbar. Verschiedene Module repräsentieren Atome und Moleküle. Werden sie in der Realität miteinander verbunden, reagieren sie auch virtuell miteinander. Durch freie Zoom- und Kamera-Steuerung bekommt man detaillierte Einsichten in den chemischen Aufbau unserer Umwelt.


Idee 2: Fremde Wesen

Die Kastanien-Männchen werden virtuell: steckt man in der Realität nur ein paar Module zusammen, erwachen sie auf dem Screen zum Leben und formen seltsame Figuren, abhängig von den benutzten Bauteilen. Während man in der “realen” Welt nur ein paar Kugeln in den Händen hält, können daraus virtuell phantasievolle Auswüchse aller Art werden, eventuell sogar mit einem eigenen “Verhalten” ausgestattet.

 

Über die Realisierung haben wir erstmal noch nicht so viel nachgedacht. Wie erkennt ein Element, ob und wo es mit einem anderen verbunden ist. Haben alle ein Board, oder einfach einen RFID-Sender? Bietet sich bei der Programmierung Processing an, wegen der besseren Fähigkeiten im 3D-Bereich? Fragen über Fragen…

EyeToy-Pet

“the new member of the family”:

…als Idee ja hübsch, aber eigentlich total gruselig.

Idee: Licht-Windspiel

Mal eine Idee mit LEDs, ausgehend von traditionellen Windspielen: Dort hängen ja mehrere Klangkörper an Schnüren, ein “Klöppel” wird durch Wind bewegt und stößt gegen die Klangrohre (siehe Bild unten).

Nun könnte man die Klangrohre durch “Leuchteinheiten” ersetzen (zB. Schläuche mit mehreren Leuchten). Wenn der Auslöser also so eine Einheit berührt, leuchten die LEDs darin. Je nachdem, wie viele Einheiten angeschlagen werden, könnte man verschiedene Leuchtmuster abrufen oder einfach die Intensität des Lichts variieren.

Zu realisieren wäre das vielleicht mit einem zentralen Board und je einem Tilt-Sensor pro Leuchteinheit/Schlauch…

traditionelles Windspiel aus Bali

traditionelles Windspiel aus Bali